wer/About me

(English version below)

Ich erforsche die Interaktionen zwischen Menschen und ihrer Umwelt. Deswegen bin ich eine „Umweltpsychologin“. Ich sehe mich aber mehr als „Forscherin“ – ich hinterfrage, diskutiere und bin neugierig auf die Welt.
Als Forscherin mag ich liebsten interdisziplinäre Projekte. Deswegen arbeite ich dort, wo sich die Psychologie, Informatik und Architektur treffen. Ich mag es, wenn die Forschungserkenntnis auch eine Anwendung findet. Zum Beispiel dann, wenn sich Wegfindungs-Defizite in komplexen Gebäuden durch wissenschaftliche Theorien verbessern lassen. Was ich durchs Forschen lerne, soll also eine positiv erlebte Mensch-(Technik)-Umwelt Interaktion unterstützen. Zum Beispiel finde ich die Frage interessant, wie sich digitale Werkzeuge für die Benutzerorientierte Analyse von gebauten Umwelten (Gebäuden, Produkten, Prozessen) eignen.

Eines meiner Interessengebiete ist die Simulation in der virtuellen Realität (VR).

IN3-2017-01-19-Photos-151325465(1)
Photo by InfAR, Informatik in der Architektur

Dafür wurde ich 2017 mit dem Bauhaus PostDoc Stipendium gewürdigt. Aber ich habe seit 2012 an der Universität Freiburg und der Bauhaus Universität mit der „VR als Werkzeug“ gearbeitet und sehe ihre Potentiale. Trotzdem denke ich, dass wir inhaltlich weiterdenken müssen, was wir mit VR können (und was nicht).

Vor meiner Promotion in der Psychologie an der Universität Freiburg, habe ich eben dieses Fach studiert. Dafür war ich in den Niederlanden. Es war eine tolle Zeit, mit Schokoladenstreuseln, Erdnussbutter und Fahrradfahren. Es war ebenso eine tolle Zeit, um auf Augenhöhe mit Profs zu diskutieren. Das war das ganz besondere an der Universität Twente.

Privat interessiere ich mich nicht nur für Wissenschaft, sondern auch für Kunst, egal in welcher Form. Und dort, wo sich Kunst und Wissenschaft treffen, kann ich mir noch Neulandforschung vorstellen. Zum Beispiel: Wenn wir Bücher lesen oder Improvisationstheater auf einer leeren Bühne sehen, entsteht Raum, ohne dass er -real gesehen- da ist. Wir stellen ihn uns vor. Es ist „möglicher Raum“. Ich frage mich immer wieder:

Wann entsteht Kreativität, scheinbar aus dem Nichts?

Kontaktieren könnt ihr mich über das Kommentarfeld am Ende eines Blogs und das Kontaktformular – ich freu mich schon!


(English translation, crappy)

As researcher, I am examining the interactions between individuals and their environment. That is why I am an „environmental psychologist“. But I see myself more as a „researcher“ – I question, discuss and am curious about the world.

As a researcher, I like interdisciplinary projects. That’s the reason why I work at the intersections of psychology, computer science and architecture. I like applied research. For example, when deficits in finding one’s way in complex buildings can be improved by scientific theories. What I learn through research should therefore support interaction through a positively experienced human (technology) environment. For example, I would like to further examine the question of how digital tools are suitable for user-centered analysis of built environments (i.e., uildings, products, processes).

One of my areas of interest is simulation in virtual reality (VR). For this topic, I was even awarded the Bauhaus Postdoc Scholarship in 2017. But I have been working with the VR as a tool since 2012 and see its potential. Still, I do think we need to „think further“, content-wise, what VR can do (and what it doesnt provide).

Before my doctorate in psychology from the University of Freiburg, I studied psychology in The Netherlands. It was a great time with chocolate sprinkles, peanut butter and cycling. It was also a great time to discuss research at an eye level with Profs. That was special at the University of Twente.

Privately, I am not only interested in research, but also in art, no matter in what form. And where art and science meet; i.e.: When we read books or see improvisational theatre on an empty stage, space is created without it being there, without real space. It is „possible space“. I wonder, every so often:

When does creativity start, seemingly out of nowhere?

PS. You can contact me using the contact form and comment option – I am looking forward to it!

(translation online, not by me)

ampitheatre architecture open air people
Photo by Snapwire on Pexels.com

Saskia, Juni 2018