Warum bloggen über Architekturkognition – und was ist das überhaupt (architectural cognition)?

(English version below)

Blogs zeigen vor Allem die Vielfältigkeit der Menschen in Interaktion mit ihrer erlebten Umwelt. Den Gedanken finde ich spannend. Deswegen möchte ich ab heute wieder über das schreiben, was ich kenne:

„Das Nachdenken über Menschen in Räumen“

Als Thema dieses Blogs habe ich die Architekturkognition (und die Umweltpsychologie) gewählt. Dies ist aber nicht das richtige Wort, für „nur“ das „Nachdenken über Menschen und Räume“. Denn: dahinter steckt noch viel mehr – und das werden wir hier gemeinsam erkunden.

Um das Konzept der Architekturkognition zu verstehen, schauen wir uns zunächst den letzten Teil des Wortes an, die „Kognition“. Dass dies eher ein Fachbegriff ist, fiel mir im letzten Jahr auf, als ich mit Nicht-Psychologen (und Nicht-Psychologinnen) über meine Forschungsarbeiten sprach.


black and white blackboard business chalkboard

Photo by Pixabay on Pexels.com

Der Duden definiert Kognition als „Gesamtheit aller Prozesse, die mit dem Wahrnehmen und Erkennen zusammenhängen„. Mit Kognition meinen wir zunächst also Prozesse in unserem Denken, wie die Informationsverarbeitung, das Schlussfolgern, das „sich entscheiden“ (usw.). Der Duden informiert weiter, dass Kognition auch etwas mit Kennenlernen zu tun hat. Ein Ziel meiner wissenschaftlich angehauchten Blog ist, dass wir kennenlernen, was sich hinter Umweltpsychologie, Architekturkognition und Architekturpsychologie verbirgt.

Der erste Teil des Wortes Architekturkognition ist die Architektur. Nun bin ich Psychologin. Ich weiß also nichts über Tragwerkskonstruktionen, Formal-Ästhetik, Ingenieurswesen – und ich kann nicht in 3D zeichnen. Aber seit 2012 forsche ich gemeinsam mit Architektinnen und Architektinnen an Themen wie Wegfindung im Raum, Stadtraumwahrnehmung, und den Potentialen des Raums, soziale Interaktionen zu fördern. Demnächst werden wir in diesem Blog daher auch erkunden, wie die Psychologie und die Architektur als Disziplinen scheinbar gar nicht zu vereinen sind…

– und warum ich es doch wichtig finde, dass wir genau das tun sollten!

Bis bald? Von mir aus gern!


(English translation, using „DeepL.com“)

Blogs show, above all, the diversity of people in their interaction with their (experience of their) environment. I find the thought so exciting that I want to write about what I know from today on:

„Thinking about people in spaces“

I chose „architectural cognition“ (and environmental psychology) as the topic of this blog. But this is not the right word, since it does not „only“ encompass „thinking about people and spaces“. There is much more to it – and we will explore it here together.

To understand the concept of architectural cognition, we first look at the last part of the word, „cognition“. I noticed last year, when I talked to non-psychologists (and female non-psychologists) about my research work, that cognition is a technical term used in my field, but not elsewhere.

The dictionary defines cognition as „the totality of all processes connected with perception and recognition“. By cognition we thus mean processes in our thinking, such as information processing, reasoning, „deciding“ (etc.). The dictionary further informs that cognition also means ‚getting to know things‘. Thus, the aim of my Research-inspired blog is to explore together, what environmental psychology, architectural cognition and architectural psychology are all about.

The first part of the word architectural cognition is architecture. Now I’m a psychologist. So I know nothing about structural engineering, formal aesthetics, engineering – and I can’t draw in 3D. But since 2012 I have been working with architects on topics such as finding a way in space, perception of urban space, and the potential of space to promote social interaction. Soon we will explore in this blog how psychology and architecture, as disciplines, seemingly cannot be combined at all…

and why I think it is important that we should do just that!

See you soon? I am looking forward to it!

Ein Kommentar zu „Warum bloggen über Architekturkognition – und was ist das überhaupt (architectural cognition)?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.